Freitag, 26. Juni 2015

Houndstooth



Ich stecke gerade mitten in den Vorbereitungen für die Fashion Week in Berlin und da macht man sich auch mal den ein oder anderen Gedanken darum, wie man sich dort richtig präsentiert. Auffällig soll es sein, denn man will ja im Gedächtnis bleiben. Dabei darf es aber nicht zu kitschig werden, schließlich ist man geschäftlich dort und nicht zum reinen Vergnügen. In der Flaneurs-Redaktion herrscht die einhellige Meinung, dass man mit Kopfbedeckungen, seien es nun Hüte oder Headpieces, einem Outfit den gewissen Pfiff verleihen kann um einen bleibenden Eindruck bei seinem Gegenüber zu erzeugen. Ein schlichter Look kann so im Handumdrehen zum ganz großen Auftritt werden.

Die Wahl der Kopfbedeckung will allerdings wohl überlegt sein. Sie muss zum Typ, zur Kopf- und Gesichtsform und selbstverständlich zum Anlass passen. In meinem Fall heißt das, dass ich mich und den Vintage Flaneur auf Messen gut präsentieren muss um dort neue Kontakte zu bspw. Labels zu knüpfen. Da darf es ruhig modisch extravagant sein aber der Grad zwischen en vogue und lächerlich ist leider sehr sehr schmal. Versteht mich nicht falsch, ich liebe flippige Typen aber wenn ich geschäftlich unterwegs bin, dann muss eine gewisse Seriösität gewahrt werden.

Mit Farbe und Muster steht und fällt hierbei eine ganze Menge. Mit einer Kombination aus schwarz und weiß macht man wirklich gar nichts verkehrt aber es besteht die Gefahr, dass es nicht unbedingt aufregend genug ist. Also muss ein Muster her! Das Hahnentrittmuster (häufig wird es auch als Pepita oder Vichy bezeichnet) ist der Klassiker unter den Mustern. Es strahlt eine ganz besondere Eleganz aus und ist somit im Geschäftsleben perfekt aufgehoben. Mit diesem Hütchen von Jazzafine fühle ich mich perfekt ausgestattet für die Berliner Fashion Week.



Montag, 15. Juni 2015

Victory Swing BBQ Linz



Ohne überheblich klingen zu wollen aber Spontanität ist vermutlich eine meiner stärksten Eigenschaft. Neben meinem guten Aussehen und meinem Witz und Charme natürlich. Spaß beiseite, wann immer es darum geht einfach anzupacken, wenn es gerade klemmt, bin ich sofort mit dabei. Und so habe ich mich Anfang Mai auch nicht wirklich gewehrt, als mich Martina von Vintage View beim Victory Swing BBQ ganz spontan in die Modenschau eingebaut hat. Eigentlich wollte ich den Mädels im Backstage Bereich nur kurz mal "Hallo" sagen, doch eh ich mich versah war ich schon in verschiedene Kleider gesteckt und saß auf dem Hair und Make-Up Stuhl von Heike von den Clockstopper Studios. Und was soll ich euch sagen, es war wieder mal ein riesiger Spaß mit den süßen Ladys Blush and Bow, Nici de la Rose, Miss Twinkle, Ruby Red und Mrs Retromuffin. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und mit der großen Besucherzahl, stieg auch unsere Nervosität exponentiell an. Aber wir haben den Laufsteg gerockt! Es war grandios! Ich hatte einen tollen Tag und darf dank unserem lieben Fotografen Randy Andy noch ein paar hübsche Fotos von mir mein Eigen nennen.


Montag, 8. Juni 2015

Zucchini Sistaz in Bonn



Heute habe ich einen feinen Veranstaltungstipp für alle aus der Region Bonn/Köln. Die Zucchini Sistaz sind nämlich im Pantheon und werden dort am kommenden Freitag das Publikum verzaubern. Auch denjenigen unter euch, die nicht aus der Bonner Ecke kommen, seien die drei Damen aus Münster wärmstens empfohlen. Sie touren durch ganz Deutschland und kommen bestimmt auch mal in eure Nähe.


Zu Besuch bei den Zucchini Sistaz
Roaring, not boring! Eine Einladung zum Tee im Hause Zucchini Sistaz endet nicht nur schnell bei einem edlen Tropfen, kurzweilig und charmant tratschen die jungen Damen über die Nachbarschaft, besingen die Liebe und andere Problemzonen & untersuchen mit nicht enden wollender Freude die Musikalität der anwesenden Konzert-Besucher.


Pantheon Casino Bonn
12. Juni 2015
20:00

Sonntag, 7. Juni 2015

Bohème Sauvage



Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, der hat bereits gesehen, dass ich gestern nach längerer Zeit mal wieder auf der Bohème Sauvage in Köln war. Und wie das bei so ziemlich jeder Veranstaltung ist, stand ich vorher mehr oder weniger verzweifelt vor meinem Schrank und überlegte, was ich anziehen soll. Das richtige Outfit zu finden, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zunächst sollte man sich den Charakter der Veranstaltung bewusst machen. Im Falle der Bohème handelt es sich um eine Party, die das Gefühl der Goldenen Zwanziger aufgreift. Praktischer Weise gibt es dazu einen strikten Dresscode, der an der Tür auch konsequent umgesetzt wird. Eigentlich mag ich es nicht besonders, wenn man mir sagt, was ich zu tragen habe, aber diesem Fall ist es dem Flair des Gesamtkonzeptes geschuldet. Details sind der Homepage der Veranstaltung zu entnehmen. Dort wird auch deutlich, dass an diesem Abend mehr schlichtweg mehr ist. Es darf also ausdrücklich dicker aufgetragen werden als zu anderen Gelegenheiten, denn Opulenz ist Trumpf. Die ideale Möglichkeit also die große Abendrobe endlich mal wieder zu tragen. Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber in meinem Schrank hängen zwei schwarze, lange Abendkleider und ehrlich gesagt versauern sie das liebe lange Jahr dort ziemlich. Die Anlässe dafür sind einfach viel zu spärlich gesät. Daher war mir gestern sehr schnell klar, dass eines von beiden mich an diesem Abend kleiden würde. 


Doch welches sollte es sein? An dieser Stelle kommt ein weiterer Faktor ins Spiel, den es beim richtigen Outfit zu bedenken gibt: Das Wetter. Ich muss gestehen, dass ich ziemlich fixiert auf den Wetterbericht bin und immer fürchte, nicht richtig angezogen zu sein. Vermutlich liegt das daran, dass ich trotzdem immer wieder an einem windigen Tag mein leichtestes Kleid trage. Nun ja, die letzten Tage waren ja reichlich warm, daher fiel es mir nicht schwer mich für das leichte Jerseykleid zu entscheiden. Hierbei handelt es sich um ein ganz einfaches Maxikleid von C&A, das ich vor zwei Jahren für sehr kleines Geld gekauft habe. Trotz seiner Einfachheit und seines schlichten Stoffes, hat es einen traumhaft schönen Schnitt, der meinem Körper sehr schmeichelt, sich aber trotzdem unglaublich angenehm trägt. In diesem Kleid muss man keine Beklemmungen fürchten, bekommt aber trotzdem sehr viele Komplimente. Manchmal kann auch ein ganz einfaches Kleidungsstück den großen Auftritt garantieren. Kombiniert mit einem Federfascinator, einer klassischen Perlenkette und schönen, hängenden Ohrringen ist man dann perfekt ausgestattet. Zum perfekten Look fehlt dann nur noch ein dunkles, starkes Make-Up und eine Wasserwelle... nur noch??? Nein, das kann man so wirklich nicht sagen. Eine Wasserwelle erfordert einiges an Übung und ist nicht mal eben so gemacht. Doch mit den richtigen Utensilien und etwas Geduld ist auch diese typische Frisur der 20er Jahre zu erlernen und ihr seid bereit für die Bohème Sauvage.



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