Mittwoch, 25. September 2013

Breast Cancer Charity Hat by Mon Bibi


Heute präsentiere ich euch eine Aktion, die nicht nur für Schönheit steht, sondern auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen soll, das mir persönlich selbst sehr am Herzen liegt. Meine Liebe für die wunderschönen Hüte des Labels Mon Bibi habe ich ja durchaus schon mal hier kundgetan. Da die Inhaberin Geneviève Schetange in letzter Zeit selbst mit dem Thema Brustkrebs konfrontiert wurde, suchte sie einen Weg mit diesen Erfahrungen klar zu kommen. Dazu kreierte sie einen Hut, der diesem Thema gewidmet ist. Vergleichbar mit der roten Aids-Schleife hat sich die rosa Schleife "Pink Ribbon" zum weltweiten Symbol für den Brustkrebst entwickelt. Diese bildet das Zentrum des wunderschönen Hütchens auf einer Sinamaybasis. Mit dieser handgemachten Kostbarkeit ist man nicht nur hübsch heraus geputzt, man unterstützt zudem auch die Deutsche Krebshilfe, denn 10% des Verkaufspreises dieses Hutes werden dorthin gespendet. Für Geneviève Schetagne heißt dieser Hut Andrea, weil sie ihn einer geliebten Person gewidmet hat. Ihre Kundinnen können ihrem Hutexemplar einen eigenen Namen geben, damit er ebenfalls zu einer persönlichen Widmung wird an jemanden, der ihnen sehr am Herzen liegt.

Diese Aktion berührt mich sehr, denn erst gestern war ich mit meiner Mutter wieder zu ihrer halbjährlichen Mammographie im Krankenhaus. Sie ist jetzt schon seit fast genau drei Jahren krebsfrei und wir sind zuversichtlich, dass sie es auch bleiben wird. Allerdings ist sie nicht das einzige Mitglied meiner Familie, das sich mit diesem Thema auseinander setzten musste. Auch meine Oma und, wie ich erst kürzlich erfahren habe, zwei Cousinen meiner Mutter waren betroffen. Diese Tatsachen haben mich nun dazu veranlasst meine eigene Rolle in der ganzen Brustkrebstthematik stärker in den Blick zu fassen, was bedeutet, dass ich mich demnächst zu einem Termin im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs in Köln einfinden werde. Es ist mir wichtig mich beobachten zu lassen, denn Früherkennung kann lebensrettend sein wie ich bei meiner Mutter bereits erleben durfte. Bei ihr konnte ein frühes, nicht ausgebildetes, nicht streuendes Stadium des Krebses operativ entfernt werden, wodurch sie sich weder einer Amputation noch einer Chemotherapie stellen musste. Eine Bestrahlung war allerdings notwendig ebenso wie eine weitere Operation als nach drei Jahren wieder etwas auffälliges gefunden wurde. Ihr seht also, dass mich der Brustkrebs in den letzten Jahren immer wieder verfolgt hat.

Deshalb liegt mir dieser Hut von Mon Bibi auch so am Herzen. Frauen sollten das Thema nicht unter den Tisch kehren, sondern sich aktiv mit der Vorsorge beschäftigen und auch ihre eigene Familiengeschichte hinterfragen. Doch nicht nur die Früherkennung, sondern auch die adäquate Beschäftigung mit den Betroffenen ist wichtig. Diese Diagnose verändert unweigerlich das Leben aller Erkrankten und führt oft zu Hilflosigkeit, Unverständnis und Überforderung auf Seiten der Angehörigen. Deshalb ist es notwendig, dass das Thema Brustkrebs nicht einfach verdrängt wird. An Brustkrebs erkrankten Frauen fällt es oft schwer, sich nach der Krankheit wieder schön und weiblich zu fühlen. Dabei können Makeup, Kleidung und auch Accessoires wie Hüte eine positive Wirkung haben. Schließlich ist Hoffnung absolut essentiell für die Heilung von Krebs und hilft den Betroffenen ihr Leben nach der Krankheit zu meistern. Dazu leistet Geneviève Schetange mit diesem Hut ihren Beitrag.

Solltet ihr nun nach diesem doch sehr langen aber eben sehr persönlichen Text noch Lust haben den Hut zu erwerben, dann schaut einfach im DaWanda-Shop von Mon Bibi vorbei oder folgt direkt diesem Link: http://de.dawanda.com/product/51198210-Modele-Andrea---Ein-Hut-gegen- Brustkrebs

Photo by Mon Bibi

Kommentare:

  1. Vielen Dank Betty,
    Ich habe deinen Post gelsen und bin berührt! Fast jede Frau (und Mann) wird mit dem Thema Brustkrebs irgendwann konfrontiert. Egal ob persönnlich, direckt oder indirekt, es tut immer weh.

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  2. Ich finde es gut, dass du dieses ernste Thme so persönlich ansprichst und etwas mehr das Augenmerk auf diese weitverbreitete Krebsart lenkst.
    Leider ist es ja doch irgendwie noch ein Tabu..."man spricht nicht darüber" :/

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  3. Wunderschönes Hütchen :D
    Mein Papa hatte auch Krebs, zwar keinen Brustkrebs, aber Krebs ist Krebs. Leider ist es so das der eine besser behandelt werden kann und der andere nicht so gut. Ich finde es sehr gut, dass du darauf aufmerksam machst, dass Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen wirklich wichtig sind. Wie du schon beschrieben hast, je früher der Krebs erkannt wird (egal welcher) desto besser lässt er sich behandeln. Es ist leider wie kunderdunkle geschrieben hat oft noch ein Tabuthema. Viele waren geschockt wie offen mein Vater damit umgegangen ist und ich glaube genau das hat ihn das auch so gut überstehen lassen. Einfach weitermachen wie bisher, auch wenn es schwer fällt. Auch für die Angehörigen ist es schwierig, man hat immer Angst um denjenigen zumindest ging es mir so. Jetzt ist er fast ein Jahr "Krebsfrei" aber man denkt oft drüber nach und vor jeder Nachuntersuchung macht sich der Angstschweiß breit.
    Ich bin aber überzeugt, dass viel drüber sprechen etwas die Angst nimmt und es für alle dadurch leichter wird.

    Lg
    K.

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    1. Krebs betrifft leider viele Familien. Wenn man selbst dieses Thema aber offen angeht, kann man schon einen wichtigen Beitrag zu einem guten Umgang damit leisten. Deshalb finde ich es besonders schön, dass du hier so offen von deinen eigenen Erfahrungen berichtest. Danke dafür!

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